Vom Bestand zur Bohle
Bevor eine einzige Säge ansetzt, kartieren Förster Bestände, messen Zuwachs, prüfen Windwürfe und berücksichtigen Hangneigungen sowie Wildwege. Geerntet wird kleinteilig, außerhalb sensibler Brutzeiten, oft mit Pferderückung, um Verdichtungen zu vermeiden. Im regionalen Sägewerk entstehen optimierte Schnittpläne, die Astzonen und Faserverlauf respektieren. Lufttrocknung nutzt Gebirgsluft statt unnötiger Energie. So wird aus jedem Stamm das Maximum an Nutzen gewonnen, ohne die Wälder zu überfordern oder Landschaftsbilder zu zerstören, und jede Bohle trägt messbare, nachvollziehbare Herkunft in sich.